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Tatort am 04.01.2019


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Um „Eine ehrliche Haut“ ging es in der insgesamt 554. Episode der Krimireihe. Am 04.01.2004 ermittelten die Berliner Kommissare Ritter und Stark, gespielt von Dominic Raacke und Boris Aljinovic. Im 16. gemeinsamen Fall mussten sie den Tod eines Drogendealers aufklären und sich mit einem Politiker auseinandersetzen, der nach eigenen Aussagen im Wahlkampf eine ehrliche Haut war. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg produzierte den Tatort, der in Berlin gedreht wurde. Bei der Erstausstrahlung am 4. Januar 2004 sahen in Deutschland 7,27 Millionen Zuschauer zu, was einem Marktanteil von 19,90 Prozent entsprach. Bei der Pressekonferenz zu Beginn der Folge sind die Moderatorin Sabine Christiansen sowie die Politiker Rezzo Schlauch vom Bündnis 90/Die Grünen und Laurenz Meyer von der CDU zu sehen, die sich selbst in diesem Tatort darstellten. Bei den Kritikern kam die Episode gut an. Vor allem die Dramaturgie und die realistische Umsetzung wurden gelobt.
 
Eine Verbindung zu einem realen Vorfall hatte der Tatort mit dem Titel „Baum der Erlösung“. Im insgesamt 717. Tatort-Krimi musste sich Chefinspektor Moritz Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer, in seinem 20. Fall am 04.01.2009 mit zwei aufeinanderprallenden Kulturen beschäftigen. Felix Mitterer schrieb das Drehbuch, das einen Verweis auf den realen Minarettstreits von Telfs beinhaltet und daher in Österreich besonders große Aufmerksamkeit bekam. Die Erstausstrahlung am 4. Januar 2009 wurde im ORF im Rahmen des Themenabends zum „Islam“ eingebettet. Es schalteten allein in Österreich 1,039 Millionen Zuschauer ein, was dem Tatort 35 Prozent Marktanteil brachte. Das war für Österreich eine ungewöhnlich hohe Einschaltquote, was zeigt, wie aktuell und auch brisant das Thema war. In Ergänzung zum Tatort sendete der ORF am gleichen Abend die Diskussionsrunde „Im Zentrum“ sowie ein „Am Schauplatz spezial“, was sich mit der derzeitigen Lage in Telfs beschäftigte.

Im deutschen Fernsehen lief die Erstausstrahlung allerdings ohne Kommentierung. Gedreht wurde der Tatort vom 29. Juli bis zum 30. August 2008 in Telfs und in der Umgebung sowie in Innsbruck und in Wien. Der Autor Felix Mitterer legte Wert darauf, dass sein Drehbuch als „ein einziger Aufruf zur Versöhnung“ verstanden wird. Die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen am 4. Januar 2009 schauten sich 8,1 Millionen Zuschauer an und erreichten damit einen Marktanteil von 21,8 Prozent. In den Kritiken waren überwiegend positive Stimmen zu hören.
 
Ein weiterer Einsatz für den österreichischen Ermittler Moritz Eisner, dargestellt von Harald Krassnitzer, hatte den Titel „Deckname Kidon“ und war erstmals am 04.01.2015 zu sehen. Der insgesamt 930. Tatort der Reihe wurde vom 21. Februar 2013 bis zum 23. März 2013 in Wien gedreht. Der Titel besteht aus dem hebräischen Wort „Kidon“, das als Bajonett oder Speerspitze übersetzt werden kann und der Name einer Spezialabteilung des israelischen Geheimdienstes Mossad ist, der Attentate unter strengster Geheimhaltungsstufe durchführt. Der Vorspann zeigt bei diesem Tatort die Namen der Schauspieler und des Teams in arabischer Schrift. Bereits nach nur 62 Sekunden Spielzeit wurde die erste Leiche gefunden. Damit gehört dieser Tatort zu den Folgen mit den schnellsten Leichenfunden in der Geschichte der Krimi-Reihe. Die Erstausstrahlung am 4. Januar 2015 verfolgten in Deutschland 8,44 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 22,8 Prozent entsprach. 2015 erhielt der Tatort die Auszeichnung „Romy“ in der Kategorie Beste Regie TV-Film.


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