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Tatort am 03.11.2018


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Dramatisch war die Tatort-Folge, die am 03.11.2002 erstmals ausgestrahlt wurde. In der Episode mit dem Titel „1000 Tode“ musste Kriminalhauptkommissarin Klara Blum, gespielt von Eva Mattes, ihren zweiten Fall für den Tatort lösen und den Selbstmord eines jungen Mädchens verhindern. Der Südwestrundfunk produzierte diesen insgesamt 513. Tatort unter den Arbeitstiteln „Todesnetz“ sowie „Die Mitte des Sees“. Für das Drehbuch, das die Gefahren der Internet-Communities thematisierte, war die Autorin Dorothee Schön verantwortlich gewesen. Die Regie führte der Grimme-Preisträger 2002 Jobst Oetzmann. Bei der Erstausstrahlung am 3. November 2002 schalteten in Deutschland insgesamt 6,00 Millionen Zuschauer ein, um zu beobachten, ob Klara Blum das vermisste Mädchen rechtzeitig finden kann. Die Einschaltquote entsprach einem Marktanteil von 18,40 Prozent. Kritiker und Publikum waren von diesem Tatort überwiegend angetan. Das äußerte sich auch in der Auszeichnung für Kameramann Jürgen Carle, denn für seine Arbeit erhielt er den Deutschen Kamerapreis 2003 in der Kategorie Fernsehfilm.

Eine doppelte Premiere war die Tatort-Erstausstrahlung am 13.11.2013. Damals wurde der Tatort mit dem Titel „Kalter Engel“ erstmals gesendet, der auch der erste Fall des neuen Ermittlerteams Funck, Schaffert und Grewel aus Erfurt war. Dabei handelte es sich außerdem um ein sehr junges Team, das von Friedrich Mücke (32), Benjamin Kramme (31) und Alina Levshin (29) gespielt wurde. Der insgesamt 885. Tatort wurde vom Mitteldeutschen Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma „ffpnewmedia“ produziert. Das Interesse an den neuen Ermittlern war groß, denn bei der Premiere am 3. November 2013 sahen in Deutschland insgesamt 10,32 Millionen Zuschauer zu, was einem Marktanteil von 27,90 Prozent entsprach. In ihrem ersten Einsatz mussten die drei Ermittler den Mord an einer Studentin aufklären. Die Dreharbeiten fanden unter dem Arbeitstitel „Speed“ in Erfurt sowie in der Umgebung statt. Die Regie führte Thomas Bohn, der auch das Drehbuch geschrieben hatte und schon viele Jahre für den Tatort tätig ist.

Die Kritiker äußerten sich sehr unterschiedlich zu dieser Premiere. Einige bemängelten die eher konventionelle Inszenierung der Folge, die nicht zu den jungen Schauspielern passte. Man hätte sich einen erfahrenen, jedoch dramaturgisch visionären Autor gewünscht sowie einen jungen Regisseur, der die Hauptdarsteller besser hätte inszenieren können. Der Auftakt der Folge kam bei den meisten Kritikern allerdings gut an. Im weiteren Verlauf vermissten sie jedoch das Tempo und die Spannung. Die schauspielerischen Leistungen der neuen Ermittler aus Erfurt wurden aber häufig gelobt und vor allem Alina Levshin positiv erwähnt. Kritisiert wurde jedoch, dass der Drehort Erfurt für viele Zuschauer eine zu geringe Rolle spielte. Gerade die Lokalität gehört zu den Punkten, die das Konzept des Tatorts über viele Jahrzehnte bereits so erfolgreich gemacht haben.


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