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Tatort am 01.03.2018


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Bis zum kalendarischen Frühlingsanfang ist es zwar noch etwas hin, doch für den 1. März hat die Weltorganisation für Meteorologie einen wichtigen Termin festgelegt: auf der Nordhalbkugel beginnt am 01.03. offiziell der meteorologische Frühling. Die Temperaturen werden langsam milder und an manchen Märztagen lacht uns die Sonne für einige Stunden am Tag entgegen. Kalendarisch zählt der 1.3. noch zu den Wintermonaten, und tatsächlich ist es nicht selten, dass es zu einem sogenannten „Märzwinter“ kommt; dann fallen die Temperaturen plötzlich doch noch einmal stark ab, es gibt Frost und Schnee. Im Gegenzug dazu sind aber auch Märztage möglich, die uns mit 20 Grad Celsius plus verwöhnen. Es gibt wohl nur einen Monat, der noch mehr unvorhersehbare Höhen und Tiefen hat: der April. Aber der macht ja bekanntlich eh, was er will.
 
Wenn es am Abend des 1. März kühl wurde, dann machte man es sich als Krimi-Fan gerne sonntagabends auf der heimischen Couch gemütlich und fieberte einer Tatort-Erstausstrahlung entgegen. Die Tatort-Folge „In der Falle“ mit der Nummer 379 war eine Produktion des Bayerischen Rundfunks, die am Abend des 01.03.1998 zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt wurde. Die Münchner Hauptkommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr, gespielt von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, haben darin den Auftrag, eine junge Türkin zu finden. Bengi Can, die Gefahr läuft aus Deutschland abgeschoben zu werden, wird Zeugin eines Mordes. Als sie einen Mann bemerkt, der sich ebenfalls am Tatort aufhält, flieht die Frau und taucht unter. Batic und Leitmayr, die mit den Ermittlungen im Mordfall betraut werden, müssen zunächst ein Lügenkonstrukt von Tatverdächtigen und vermeintlichen Zeugen entwirren, bevor sie darauf kommen, dass sie die tatsächliche Zeugin noch gar nicht kennengelernt haben.

Die TV-Erstsendung von „In der Falle“ am 1. März 1998 lockte 7,61 Millionen Zuschauer vor den Fernsehapparat, das entsprach einem Marktanteil von abgerundet 20 Prozent für die ARD an diesem Sonntagabend. Orkun Ertener, selbst türkischer Abstammung, verfasste das Skript, die Regie zum Fernsehkrimi übernahm Peter Fratzscher. Beide hatten zuvor bereits Erfahrungen mit Münchener Tatorten gesammelt, und so wunderte es kaum, dass die zwei Krimi-Profis für ihre Arbeit an „In der Falle“ im Jahr 1998 mit dem CIVIS Medienpreis in der Kategorie „Unterhaltung“ geehrt wurden.

Ein weiterer Tatort, der an einem 01.03. seine TV-Premiere erlebte, war „Tödliche Tarnung“, ein Stuttgart-Tatort mit den Kommissaren Lannert und Bootz. Thorsten Lannert, gespielt von Richy Müller, und Sebastian Bootz, dargestellt von Felix Klare, ermittelten am Abend des 1.3.2009 in einem Leichenfund am Stuttgarter Flughafen. Der Zöllner Uwe Scheer wurde regelrecht hingerichtet und vom Täter sogar auf makabere Weise „signiert“: er schoss dem Opfer durch die Hand. Lannert erkannte die Markierung sofort aus seinen früheren Undercover-Einsätzen in Hamburg. Doch anstatt seinem Kollegen Bootz davon zu berichten, behielt er sein Wissen um den Täter vorerst für sich – warum? Der Arbeitstitel der Episode lautete übrigens „Offene Rechnung“ …

Der Krimi, der im Sommer 2008 in Stuttgart und Umgebung gedreht worden war, fesselte am Abend seiner Erstausstrahlung am 1. März 2009 7,88 Millionen Krimi-Freunde vor dem Fernseher.


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