Die Ermittlungen in Mordfall Materna führen die Leipziger Fahnder Ehrlicher und Kain im Tatort "Heiße Grüße aus Prag" auch in die tschechische Hauptstadt.
EIn Raubmord in Hamburg: Der erste gemeinsame Fall für die Kommissare Stoever und Brockmöller im Tatort „Leiche im Keller“ hat es gleich doppelt in sich.
Der zweite Fall für das beliebte Ermittler-Duo aus Hamburg: Im Tatort „Tod auf Eis“ jagen Paul Stoever und Peter Brockmöller einen Mörder durchs Hotel.
Das neue Tatort-Team aus Saarbrücken mit den Fahndern Adam Schürk und Leo Hölzer untersucht im Fall „Das fleißige Lieschen“ den Mord eines Fabrikanten.
„Der Herr des Waldes“ hält das neue Tatort-Team aus Saarbrücken auf Trab: Schürk, Hölzer, Baumann und Heinrich suchen einen Mörder, der Beute macht.
Wenn sich am Sonntagabend das Wohnzimmer in einen kleinen Kinosaal verwandelt und die Ermittler im Ersten zum Verbrechen rufen, dann ist das längst mehr als nur ein Fernsehabend. Der „Tatort“ ist ein gesamtdeutsches Ritual, ein wöchentliches Treffen, bei dem über die Fälle des Tages diskutiert wird. Für uns im Norden hat dieser Abend aber noch eine ganz besondere Note. Ob in Hamburg, an der Küste oder im Binnenland – wenn die Kolleginnen und Kollegen des NDR die Ermittlungen übernehmen, dann ist das nicht nur guter Krimi, sondern ein Stück Heimat, eingefangen in Bildern, die wir kennen, und Geschichten, die uns bewegen.
Seit über 50 Jahren prägt der Norddeutsche Rundfunk die Erfolgsgeschichte dieser Krimireihe. Es begann 1970 mit einem echten Pionier: Kommissar Trimmel war einer der ersten Ermittler, die im Auftrag der ARD die Zuschauer in ihren Bann zogen . Seitdem hat der NDR eine beeindruckende Chronologie norddeutscher Ermittlerpersönlichkeiten geschaffen . Und genau hier liegt der Reiz: Der „Tatort“ aus dem Norden ist nie gleich.
Während andere Sendeanstalten ihre Teams über Jahrzehnte konstant halten, zeichnet sich das NDR-Sendegebiet – das die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern umfasst – durch eine besondere Ermittler-Vielfalt aus. Da gibt es die traditionsreichen Teams, die wie selbstverständlich durch die Kontraste der Großstadt Hamburg führen. Andere wiederum zieht es in die Weiten der Lüneburger Heide oder an die raue Ostseeküste. Jedes Team bringt nicht nur seinen eigenen Stil mit, sondern auch ein eigenes Milieu: mal hanseatisch-kühl und clever, mal norddeutsch-geradlinig und hemdsärmelig. Diese Vielfalt an Figuren und Schauplätzen spiegelt die kulturelle Breite des Nordens wider – von der Metropole bis ins tiefste Land.
Doch egal, ob sie in den Elbvororten oder in der niedersächsischen Provinz ermitteln, eines haben all diese nordischen „Tatort“-Kommissare gemeinsam: Sie erzählen Geschichten, die uns etwas angehen. Sie zeigen die Abgründe hinter den oft so beschaulichen Fassaden unserer Region und machen den Sonntagabend so zu einem kleinen Ereignis, das noch lange nachklingt.
Schauen Sie also gerne vorbei. Nutzen Sie die Gelegenheit und stöbern Sie in der Übersicht oben. Vielleicht ist ja Ihr persönlicher Lieblingsfall dabei – oder Sie entdecken ein Team aus dem Norden neu, das Sie bisher noch nicht so auf dem Schirm hatten. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim (Wieder-)Eintauchen in die Welt der norddeutschen Krimikunst.