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Tatort am 30.03.2019


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Wenn Sie sich fragen, welche Tatorte an einem 30. März zum ersten Mal ausgestrahlt wurden, dann sind Sie auf dieser Artikelseite genau richtig. In unserem Tatort-Kalender gehen wir den Terminen der Erstausstrahlungen seit Beginn der Tatort-Reihe im Jahr 1970 auf die Spur. Sie erhalten darüber hinaus interessante Fakten aus Welt des Tatorts an die Hand: Wissenswertes über die verschiedenen Ermittlerteams und Tatort-Städte, Informationen zu wichtigen Drehbuchautoren und Regisseuren und – last, but not least – die Geburtstage der beliebtesten Haupt- und Nebendarsteller des vergangenen und aktuellen Tatort-Ensembles.
 
An einem 30.03. wurden bisher einige Tatort-Folgen erstmalig in der ARD gezeigt. Der erste davon ist „Schöner sterben“, eine Odenthal-Krimi aus dem Jahr 2002. Am 30. März 2003 wurde dieser Tatort aus Ludwigshafen gesendet und erreichte eine Quote von 8,63 Millionen Zuschauern. Lena Odenthal, dargestellt von Ulrike Folkerts, und Mario Kopper, gespielt von Andreas Hoppe, müssen in dieser Episode den Mord in einem Altenheim aufklären. Hier stößt die beschäftige Hauptkommissarin auf ihre Tante, die sie lange nicht besucht hat – die entpuppt sich allerdings zur Schlüsselfigur im Fall „Schöner sterben“.

Ein weiterer Termin für eine TV-Premiere im Ersten war am 30. März 2008 für den Tatort „Erntedank e.V.“ mit Charlotte Lindholm aus Hannover reserviert. Der Arbeitstitel dieser Produktion des NDR lautete „Tod im Schrebergarten“. Hauptkommissarin Lindholm, verkörpert von Maria Furtwängler, befand sich in dieser Tatort-Folge noch im Mutterschutz, dennoch kann sie sich nicht vollständig der Mutterrolle hingeben und versucht, sich fortzubilden: die Hirnforschung hat es der Kriminalistin neuerdings angetan. Um sie weiter abzulenken, nimmt sie ihr Mitbewohner Martin mit in seine Gartenlaube auf einem Schrebergartengelände des „Erntedank e.V.“, ihren fünf Monate alten Sohn nimmt Charlotte mit. Doch als die Drei auf der Anlage eintreffen, wird gerade in diesem Augenblick ein Leichnam abtransportiert – die Kommissarin schaltet sich sofort in die laufenden Ermittlungen ein. Jetzt ist sie ganz in ihrem Element.

Am 30.03.2014 hieß es im Sonntagabendprogramm der ARD: „Borowski und das Meer“. Der Titel des Kieler Krimis spielt wohl auf die Geschichte von „Der alte Mann und das Meer“ an, eine Novelle von Ernest Hemingway, die 1952 veröffentlicht wurde. Sie war das letzte Werk, das noch zu Lebzeiten des US-amerikanischen Schriftstellers erschien und handelt von einem kubanischen Fischer, der um einen riesigen Speerfisch kämpft. Tatsächlich ist der am 30. März 2014 erstmals gesendet Tatort ein Öko-Krimi, der auf wahren Tatsachen beruht: das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung spielt darin eine wichtige Rolle. Das Forschungszentrum hatte das Produktionsteam des NDR unterstützt und viele Szenen überhaupt erst ermöglicht. Klaus Borowski taucht beispielsweise mit einem speziellen U-Boot in die Tiefen der Ostsee hinab, um seine Ermittlungen voranzutreiben.


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