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Tatort am 27.07.2018


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Ein „Spiel mit Karten“ konnten die Zuschauer bei der Erstausstrahlung am 27. Juli 1980 im deutschen Fernsehen verfolgen. 11,89 Millionen Zuschauer schalteten damals ein, was einem Marktanteil von 37 Prozent entsprach. Der Bayerische Rundfunk produzierte diese insgesamt 114. Folge der Krimi-Serie und die Dreharbeiten fanden im Februar und März 1980 in München sowie in der Umgebung statt. Peter Hoheisel inszenierte den 14. Fall für Kriminalhauptkommissar Melchior Veigl, der von Gustl Bayrhammer dargestellt wurde. Für den Drehbuchautor Theo Regnier war es seine Tatort-Premiere.

Höhepunkt der Episode war eine Verfolgungsjagd mit Autos, die auf einem gesperrten Autobahnteilstück in der Nähe des Flughafens München-Riem gedreht wurde. Um die Freigabe für die Dreharbeiten vor Ort zu bekommen, waren lange Verhandlungen notwendig gewesen, die fast die Szene verhindert hätten. Eine besondere Besetzung in diesem Tatort war die Rolle des Automechanikers Walter Schwarz, den der bekannte Autor, Regisseur und Schauspieler Franz Xaver Kroetz spielte. Unterstützt wurde Kommissar Veigl auch diesmal wieder von Kriminalhauptmeister Ludwig Lenz, dargestellt von Helmut Fischer. Trotz der rasanten Action bewerteten die Kritiken diese Folge meist eher durchschnittlich.

Nicht nur einen Mord, sondern einen dramatischen Fall mit vielen Toten hatten die diensthabenden Ermittler am 27.07.1997 in der Folge „Der Tod spielt mit“ zu lösen. Der Mitteldeutsche Rundfunk produzierte diese insgesamt 366. Folge der erfolgreichen Krimi-Serie. Im Einsatz waren in dieser Episode die beiden beliebten Kommissare Bruno Ehrlicher, gespielt von Peter Sodann, und Kain, dargestellt von Bernd Michael Lade. Bei der TV-Premiere am 27. Juli 1997 verfolgten 6,64 Millionen Zuschauer die Aufklärung des Falls, was einem Marktanteil von 22,05 Prozent entsprach.

In ihrem 15. gemeinsamen Fall muss das inzwischen eingespielte Ermittler-Team Ehrlicher und Kain einen mehrfachen Mord aufklären und sich außerdem noch mit den Folgen einer Vergewaltigung beschäftigen. Die Kritiker waren von diesem Tatort jedoch nicht überzeugt. Vor allem die vielen Toten wurden häufig kritisiert. Immerhin gab es vier Leichen in dieser Episode, was beim Tatort eher selten ist und häufig auch nicht positiv aufgenommen wird. Viele Zuschauer empfanden die Handlung daher auch überfrachtet. Dieser Kritikpunkt wendete sich vor allem an den Autor Christian Limmer, der vorher auch noch nicht für den Tatort gearbeitet hatte. Aber nicht nur das Script, sondern auch die Inszenierung durch den Regisseur Peter Vogel wurde häufig bemängelt. Vielen wirkte dieser Tatort zu verstaubt und erinnerte in der Optik zu sehr an die DDR. Wenn man berücksichtigt, dass Peter Vogel ab 1976 regelmäßig für die Serie „Polizeiruf 110“ tätig gewesen ist, lässt sich vielleicht eine Erklärung finden, warum bei den Zuschauern und Kritikern dieser Eindruck entstanden ist.


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