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Tatort am 23.07.2018


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„Gebrochene Herzen“ waren das Thema des Tatorts, der am 23. Juli 2006 erstmals zu sehen war. Der insgesamt 636. Tatort war auch der zehnte Fall für die Ermittler Klara Blum, gespielt von Eva Mattes, und Kai Perlmann, dargestellt von Sebastian Bezzel, aus Konstanz. Thematisch beschäftigt sich diese Folge mit der Situation der Opfer, die versuchen sollten, den Tätern zu verzeihen, um wieder ein weitgehend normales Leben führen zu können.

Das Ehepaar Jürgen Bretzinger und Dorothee Schön waren für Regie und Drehbuch verantwortlich. Der Regisseur Jürgen Bretzinger ist seit 1997 immer wieder für den Tatort tätig. Die Drehbuchautorin und Grimme-Preis-Trägerin Dorothee Schön ist sein 1996 regelmäßig für den Tatort im Einsatz und hat schon viele Scripte geschrieben. Dabei kam es häufiger zur Zusammenarbeit des seit 1988 verheirateten Paares.
 
Der Tatort und seine Autoren
Neben guten Schauspielern ist ein gutes Drehbuch eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Inszenierung eines spannenden Krimis. In der langen Geschichte des Tatorts gab es dementsprechend viele verschiedene Autoren, die schon für diese erfolgreiche Serie tätig waren. Manchmal waren es auch Teams, die zusammen an einem Drehbuch arbeiteten. Zu den inzwischen weit über 900 Folgen haben über 500 Autoren Scripte verfasst. Die Tendenz ist selbstverständlich steigend, je länger die Serie läuft.

Der erste Tatort mit dem Titel „Taxi nach Leipzig“ wurde nach einem Drehbuch von Friedhelm Werremeier und Peter Schulze-Rohr produziert. Regie führte dabei ebenfalls Schulze-Rohr. Friedhelm Werremeier war auch noch für elf weitere Tatort-Folgen verantwortlich, für die er das Drehbuch geschrieben hatte. Besonders Kommissar Trimmel lag ihm dabei am Herzen, dessen Figur er auch entwickelt hatte und in zahlreichen Romanen verewigte.

Den Rekord hält momentan noch der Autor Felix Huby, der insgesamt 33 Drehbücher für den Tatort verfasst hat. Felix Huby, der eigentlich Eberhard Hungerbühler heißt, schreibt seit 1976 erfolgreich Kriminalromane. Die Rollen der Kommissare Max Palu, Ernst Bienzle und Jan Casstorff sind ebenfalls seine Erfindung. Bienzle hat sogar eine eigene Romanreihe, in der er immer wieder neue Fälle löst. Zu den Auszeichnungen, die Felix Huby bisher schon verliehen bekam, gehören der Robert-Geisendörfer-Preis, der Berliner Krimipreis, der Ehren-Glauser der Criminale sowie 2007 die Goldene Romy als Bester Drehbuchautor.

Immerhin 17 Scripte für den Tatort verfasste Fritz Eckhardt, der als Oberinspektor Marek auch vor der Kamera gestanden hat. Fleißig waren jedoch auch die Autoren Herbert Lichtenfeld, der ebenfalls die Serie „Die Schwarzwaldklinik“ entwickelt hatte, sowie Fred Breinersdorfer, der außerdem lange Jahre als Anwalt tätig gewesen ist. Andreas Pflüger und Jan Hinter sind weitere erfolgreiche Drehbuchautoren, die immer noch für den Tatort regelmäßig tätig sind.


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