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Tatort am 21.07.2018


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Nur ein Tatort wurde bisher an einem 21. Juli erstmals im deutschen Fernsehen gesendet und das ist auch schon lange her. Die Folge mit dem Titel „Gift“ feierte bereits am 21.07.1974 ihre TV-Premiere und erreichte einen Marktanteil von 55,00 Prozent. Dabei handelte es sich erst um die insgesamt 42. Folge der Erfolgsserie. Der NDR produzierte den siebten Fall von Hauptkommissar Paul Trimmel, der von Walter Richter gespielt wurde. Diesmal beschäftigte er sich nicht nur mit einem Mord, sondern auch mit illegaler Giftmüllentsorgung. Für Drehbuch und Regie war bereits ein eingespieltes Team zuständig, das sich mit dem Tatort sehr gut auskannte und schon alle vorherigen Trimmel-Folgen inszeniert hatte. Peter Schulze-Rohr führte die Regie nach einem Drehbuch von Friedhelm Werremeier, die beide auch schon für den allerersten Tatort mit dem Titel „Taxi nach Leipzig“ zuständig gewesen waren, der ebenfalls mit Kommissar Trimmel spielte.
 
Friedhelm Werremeier, der „Vater“ von Kommissar Trimmel
Wer sich mit Kriminalfilmen und Kriminalliteratur beschäftigt, der wird schon bald auf Friedhelm Werremeier stoßen, der allerdings auch unter dem Pseudonym Jacob Wittenbourg geschrieben hatte. Besonders in den frühen Jahren des Tatorts hatte Werremeier viel geleistet, was den Erfolg dieser Serie ausmachte. Er gilt vor allem auch als Erfinder der Rolle des Hauptkommissars Paul Trimmel, der bereits im allerersten Tatort ermittelte. Im Fernsehen wurde Trimmel bis 1982 vom Schauspieler Walter Richter dargestellt. Die Vorlagen waren einige der zahlreichen Romane, die Werremeier verfasst hatte und in denen Kommissar Trimmel auf Verbrecherjagd ging. Außerdem schrieb Werremeier zahlreiche Drehbücher für den Tatort und das nicht nur zu Trimmel-Folgen, sondern auch für andere Ermittler.

Aber Werremeier konnte mit seinen Büchern nicht nur unterhalten und spannende Vorlagen für Fernsehkrimis liefern. Seine Untersuchungen besonderer Kriminalfälle waren anerkannt und in Fachkreisen geschätzt. Häufig beschäftigte er sich in diesem Zusammenhang mit Fällen, die einen pädo-sexuellen oder zumindest einen sexuellen Hintergrund hatten. Bekannt geworden ist unter anderem sein Buch „Bin ich ein Mensch für den Zoo? Der Fall Jürgen Bartsch: Bericht über vier ermordete Kinder und den Jugendlichen, der sie getötet hat“, das 1968 im Limes Verlag erschienen ist und den Justizskandal im ersten Prozess gegen Jürgen Bartsch thematisierte. Weitere wichtige Werke waren das Buch mit dem Titel „Der Fall Heckenrose“, das sich auf Erwin Hagedorn bezog und 1975 mit einem Nachwort von Rolf Bossi, dem Münchner Star-Anwalt, veröffentlicht wurde, sowie das 1992 publizierte Buch zum Thema Fritz Haarmann mit dem Titel „Haarmann. Nachruf auf einen Werwolf – die Geschichte des Massenmörders Friedrich Haarmann, seiner Opfer und seiner Jäger“. Letzteres wurde außerdem als Taschenbuch im Heyne Verlag unter dem Titel „Haarmann. Der Schlächter von Hannover – die grauenvollen Verbrechen des berüchtigten Serienmörders“ veröffentlicht.


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