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Tatort am 16.03.2019


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Die Frühlingsluft wird milder, und an manchen Tagen scheint die Sonne bereits für einige Stunden am Stück und verwöhnt uns mit 20 Grad Celsius. Doch so ganz haben wir den Winter noch nicht hinter uns, denn auch Frost und sogar Schnee gab es an einem 16. März schon in der Vergangenheit. Das Wetter ist (noch) unberechenbar, und erfahrungsgemäß spielt es im April noch einmal verrückt, bevor es sich im Mai beruhigt. Dennoch sprießen im März die ersten Frühlingsblumen und viele Menschen genießen die frische Luft bei einem ausgediegenen Sonntagsspaziergang. Und am Sonntagabend läuft oftmals sogar noch eine Tatort-Premiere im Ersten Programm. So kann man das Wochenende doch zufriedenstellend ausklingen lassen, oder?
 
Tatsächlich gab es bislang drei Tatort-Episoden, deren Erstausstrahlungstermine auf einen 16. März fielen. Die erste davon gehört zu den frühen Tatorten aus den Anfangsjahren der Krimiserie: „Tod eines Einbrechers“, Folge Nummer 49, wurde am 16.03.1975 erstmalig in der ARD gesendet. Der Einsatz war der dritte von Kommissar Gerber aus Baden-Baden, dargestellt von Heinz Schimmelpfennig. Dem Ermittler, der bis dato keinen Vornamen trug, wurde in diesem Film der Rufname Wilhelm verpasst; das Tatort-Publikum erfuhr außerdem, dass der Kriminalist schon seit 18 Jahren für die Mordkommission in Baden-Baden tätig war. Auch sein ständiger Streit mit dem stets übel gelaunten Vorgesetzten Kommissar Huck wird in diesem Fall sehr deutlich thematisiert: Gerber und er können sich einfach nicht leiden.

Werner Schumacher, der Kommissar Eugen Lutz in den Jahren 1971 bis 1986 darstellte, hatte hier einen Gastauftritt. Die Fernsehuraufführung von „Tod eines Einbrechers“ am 16. März 1975 erreichte einen Marktanteil von 57 Prozent.

Ebenfalls um den Tod – allerdings nicht eines Einbrechers, sondern einer „Heuschrecke“ – ging es in einer zweiten Tatort-Folge, die an einem 16.03. ihre Premiere im deutschen Fernsehen erlebte. Die Berliner Fahnder Till Ritter und Ivo Batic, wie gewohnt von Dominic Raacke und Boris Aljinovic verkörpert, gerieten im Zuge ihrer Ermittlungsarbeit im Tatort „Tod einer Heuschrecke“ in das Milieu von reichen Investmentbankern und Managern. Die Liste von Verdächtigen war am Premierenabend lang und so durften die Zuschauer am 16.3.2008 lange rätseln, wer denn nun der Täter war.

Ein „Frühstück für immer“ – wünschte sich das etwa Hauptkommissarin Eva Saalfeld am 16. März 2014, als der neue Leipzig-Tatort zum ersten Mal in der ARD lief? Es war der drittletzte Fall für sie und ihren Kollegen und Ex-Ehemann Andreas Keppler. Die Schauspieler Simone Thomalla und Martin Wuttke ließen 2015 sieben Jahre Tätigkeit beim Tatort hinter sich; die sinkenden Einschaltquoten, wohl mehrheitlich aufgrund schlechter Drehbücher und Inszenierungen zustande gekommen, veranlassten den MDR dazu, die Reißleine zu ziehen und die Kommissare in die frühzeitige Rente zu schicken.


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