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Tatort am 15.08.2018


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Die erste Premiere an diesem Datum führt uns weit zurück in der Geschichte des Tatorts. Am 15. August 1976 war die Folge „…und dann ist Zahltag“ erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen. Der NDR produzierte diese insgesamt 65. Folge der Serie. Für Kommissar Brammer, der von Knut Hinz gespielt wurde, war es sein dritter Fall für den Tatort. Allerdings ist er nur zu Beginn der Episode vom 15.08.1976 zu sehen, da er dann in den Urlaub fährt. Im weiteren Verlauf übernimmt Polizeiobermeister Ferdinand Hesse, dargestellt von Uwe Dallmeier, die Ermittlungen zu diesem Fall in Heiligenhafen. Die Rolle der Margot Merten wird von Monica Bleibtreu gespielt, der Mutter des Schauspielers Moritz Bleibtreu. Die Vorlage zum Drehbuch war der Kriminalroman „Der Zahltag“, der von Joachim Jessen und Detlef Lerch geschrieben wurde.

Lange Zeit gab es keine Premiere mehr an einem 15. August. Erst am 15.08.1999 konnten sich die Zuschauer eine weitere Folge mit Kommissar Bienzle anschauen, der wieder von Dietz Werner Steck gespielt wurde. In dem Fall „Bienzle und der Zuckerbäcker“ bekam es der Kommissar mit einer Mordserie in Stuttgart zu tun, der Frauen zum Opfer fielen. Die Dreharbeiten fanden von September bis Oktober 1998 in Stuttgart, Esslingen und der Umgebung statt. Felix Huby, der schon zahlreiche Tatort-Scripte und Bienzle-Romane verfasst hatte, schrieb das Drehbuch zu diesem insgesamt 419. Tatort.

Die Regie wurde Hans-Christoph Blumenberg anvertraut, der seit 1988 immer wieder für den Tatort gearbeitet hat. Er zählt auch zu den einflussreichsten Filmkritikern Deutschlands, da er nicht nur von 1966 bis 1976 Filmkritiker beim Kölner-Stadt-Anzeiger war, sondern auch von 1976 bis 1983 Filmredakteur bei der Wochenzeitung Die Zeit gewesen ist. Nicht nur für das Kino, sondern auch für das Fernsehen produzierte er zahlreiche Folgen für unterschiedliche Serien. Beim Tatort schien es ihm besonders der Saarbrücker Kommissar Max Palu angetan zu haben, der von Jochen Senf gespielt wurde. Allein für diesen Ermittler inszenierte Hans-Christoph Blumenberg acht Folgen. Aber auch für andere Serien war er tätig. Von 2009 bis 2014 betreute er 28 Folgen von „SOKO Wismar“, für die er das Drehbuch schrieb und auch die Regie führte.

In kleinen Rollen ist Hans-Christoph Blumenberg aber auch vor der Kamera zu sehen. 1973 war dies zum Beispiel in dem Tatort „Tote Taube in der Beethovenstraße“ der Fall. Dieser Tatort wurde damals vom Regisseur Samuel Fuller inszeniert und war auch in den USA in den Kinos zu sehen. Seine nächsten Auftritte hatte Blumenberg im Tatort „Brüder“ im Jahr 1997 und dann 2003 in der Tatort-Folge „Veras Waffen“.

Die Arbeit von Hans-Christoph Blumenberg wurde schon mit zahlreichen nationalen, aber auch internationalen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Die FAZ bezeichnete ihn in einem Bericht vom 1. März 2007 als „einer der besten deutschen Fernsehregisseure“.


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