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Tatort am 05.11.2019


  • Tatort - Tempelräuber

    Tatort - Tempelräuber

    Di 05.11.2019 um 20:15 BR
    Thiel und Boerne | Tatort Münster | 2009
    Als im Münsteraner Tatort "Tempelräuber" ausgerechnet ein Priester bewusst von einem Auto überfahren wird, suchen Boerne und Thiel den Täter in der Kirche.


Am 5.11.1978 gab es gleich eine doppelte Premiere für die Zuschauer. Denn sie konnten nicht nur den neuen Tatort mit dem Titel „Sterne für den Orient“ sehen, sondern auch den neuen Ermittler des SFBs kennenlernen. Dabei handelte es sich um Kommissar Behnke, der von Hans Peter Korff dargestellt wurde. Das Interesse war damals groß und verschaffte dem Tatort bei der Erstausstrahlung am 5. November 1978 einen Marktanteil von 50,00 Prozent. In seinem ersten Fall bekam es Kommissar Behnke mit einem Todesfall zu tun, der in Verbindung mit einer Autodiebstahlserie stand. Unterstützt wurde der neue Kommissar von seinen Kollegen Kommissar Hassert, den Ulrich Faulhaber spielte, und von Kommissar Schumacher, der von Gerd Baltus verkörpert wurde. Die Dreharbeiten fanden im Juni und Juli 1978 in West-Berlin statt.

Der Tatort mit dem Titel „Liebe am Nachmittag“ war erstmals am Sonntagabend des 5.11.2006 zu sehen. Damals hatten wieder einmal die beiden WDR-Ermittler Max Ballauf und Freddy Schenk Dienst, die von Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär gespielt wurden. Für die erfahrenen Ermittler war es bereits der 35. Fall, den sie für den Tatort lösten. Am 5. November 2006 schalteten in Deutschland bei der Erstausstrahlung der insgesamt 645. Tatort-Folge 8,56 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 22,1 Prozent entsprach. Die Dreharbeiten der Colonia Media Filmproduktions GmbH fanden unter der Regie des noch jungen Regisseurs Manuel Flurin Hendry statt. Gedreht wurde in der Zeit vom 19. April bis zum 22. Mai 2006 in Bergisch Gladbach, in Köln und in der Umgebung. Bei den Zuschauern und den Kritikern wurde vor allem die Arbeit des Jungregisseurs gelobt, der geschickt den Bild- und Szenenwechsel inszeniert hatte. Auch das Drehbuch von Norbert Ehry wurde positiv erwähnt, da es mitunter überraschende Dialoge beinhaltete. Für den Schweizer Filmregisseur und Drehbuchautor Manuel Flurin Hendry war der Auftakt beim Tatort ein voller Erfolg, denn in den folgenden Jahren war er noch öfters für diese Krimi-Reihe tätig, aber auch für andere Formate wie zum Beispiel SOKO inszenierte er mehrere Episoden.

In einer seiner ersten Rollen im Fernsehen ist in diesem Tatort vom WDR der Schauspieler Ronald Zehrfeld zu sehen, der die Figur des Kalle Plöcker darstellte. Im gleichen Jahr wurde er mit einer Nominierung für den New Faces Award in der Kategorie Bester Nachwuchsschauspieler für seine Rolle in „Der Rote Kakadu“ geehrt. 2010 folgte dann der Deutsche Fernsehpreis, 2011 sogar der Grimme-Preis, 2012 die Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis, 2013 der Jupiter-Filmpreis und 2014 erneut der Grimme-Preis. Diese bemerkenswerte Karriere zeigt, wie wichtig der Tatort nicht nur für bereits etablierte Schauspieler, sondern auch für Nachwuchsschauspieler sein kann.


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