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Tatort am 03.06.2019


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Was macht Kommissare mobil?
Bisher war an einem 3. Juni noch keine Erstausstrahlung einer neuen Folge zu sehen. Das bietet die Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Fahrzeugen der Ermittler zu beschäftigen, denn in der langen Geschichte des Tatorts gab es bereits sehr unterschiedliche Autos, die für die Mobilität der Kommissare sorgten. Auffällig war auf seine Art der saarländische Kommissar Palu, der meist mit seinem Rad unterwegs war. Nur selten war er in seinem Mercedes zu sehen, den er als Dienstwagen hatte.

Für einen Running-Gag sorgen die Autos, mit denen der WDR-Ermittler Freddy Schenk zu sehen ist, denn er erscheint konsequent immer wieder mit einem anderen Oldtimer. Darunter waren bereits zum Beispiel eine 64er Corvette und ein 1966er Plymouth Valiant Signet-Convertible. Bei diesen Autos handelt es sich jeweils um konfiszierte Autos aus dem Fundus der Polizei, die sich Schenk ausleiht. Im Gegensatz dazu hat jedoch sein Kollege Ballauf mit Autos gar nichts zu tun und lässt sich dadurch auch nicht beeindrucken.

Typisch für Schimanski und sein Auftreten waren auch seine Autos. Genau wie der Kommissar waren seine Fahrzeuge vor allem hart im Nehmen. Während seiner Tatort-Karriere fuhr Schimanski daher Autos wie einen Ford Taunus oder einen Citroën CX.

Im bayerischen Tatort werden die Autos gefahren, die auch in der Realität bei der Polizei dort bevorzugt werden. Daher sind meist BMWs zu sehen. Es können 3er, 3er Touring oder auch mal ein 5er BMW sein, die von den Ermittlern gefahren werden. Anfang der 1990er gab es mal eine Ausnahme, denn da war der junge Leitmayr mit einem roten Porsche unterwegs. Auch in den meisten anderen Tatort-Produktionen sind häufig Autos der Marken BMW oder Mercedes zu sehen. Ab und zu ist auch ein Volkswagen dabei, wie ihn zum Beispiel Charlotte Lindholm oder Borowski fahren.

So gegensätzlich wie die Charaktere, sind auch die Fahrzeuge der Münsteraner Ermittler Boerne und Thiel. Während der Gerichtsmediziner Dr. Karl-Friedrich Boerne meist teure Autos wählt und daher mit einem Mercedes SLK, einem Porsche oder einem Jaguar zu sehen ist, kann Thiel schon mal mit dem Fahrrad oder als Beifahrer unterwegs sein.

Auffällig sind auch die fahrbaren Untersätze des Ludwigshafeners Mario Kopper, der meist in italienischen Oldtimern zu sehen ist. Diese Modelle unterstreichen den unangepassten Charakter des Fahrers und außerdem spiegeln sie seine halbitalienische Abstammung wider.

Thorsten Lannert aus Stuttgart hat als Dienstwagen einen braunen Porsche gewählt. Bei diesem Kommissar repräsentiert der Wagen ein Stück seiner Vergangenheit. In seinem ersten Tatort hatte er ihn noch nicht zur Verfügung, da der Porsche erst noch überführt werden musste. Daher bekommt er einen Mercedes geliehen, der prompt den Einsatz mit Lannert am Steuer nicht übersteht. Es muss halt doch ein Porsche sein, da er die Identität des Fahrers eindeutig unterstreicht.

Aber nicht überall spielt das Auto eine wichtige Rolle. Kai Perlmann hat sich im Verlauf seiner Tatort-Karriere immer weniger Gedanken um sein Auto gemacht. Während er anfangs noch im schwarzen Chrysler-Coupé unterwegs war, wählt er inzwischen deutlich unauffälligere Autotypen und die Marke hat inzwischen keine Bedeutung mehr. Ähnlich geht es Moritz Eisner, der häufig unterschätzt wird und passend dazu auch einen VW-Golf fährt, was seine lässige Souveränität unterstreicht.

Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringt und wofür sich die Ermittler entscheiden, um erfolgreich auf Verbrecherjagd zu gehen.


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