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Tatort am 02.01.2019


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Der 2. Januar eines Jahres ist ein beliebtes Datum für eine Tatort-Erstausstrahlung. Zwar finden zahlreiche TV-Premieren der Krimiserie auch am Tag zuvor, an Neujahr, in der ARD statt – wenn die heimische Couch zum Ausruhen von der feucht-fröhlichen Silvesternacht lockt und überdurchschnittlich hohe Einschaltquoten wahrscheinlich macht -, doch folgt ein Sonntag kurz nach dem Jahreswechsel, ist auch der 02.01. ein strategisch günstiger Sendetermin.

Am 2.1.1977 fiel die erste Ausstrahlung einer neu produzierte Tatort-Folge auf einen Sonntag nach Neujahr: „Das Mädchen am Klavier“, Episode Nummer 070 mit dem Münchner Urgestein Kommissar Melchior Veigl, dargestellt von dem in den 1980er Jahren berühmt gewordenen „Meister Eder“ alias Gustl Bayrhammer. Die Dreharbeiten zum süddeutschen Tatort fanden im Sommer 1976 auf dem Gelände des Münchner Flughafens statt; in Franzheim, einer Wüstung im Landkreis Erding, wurden die dramatischen Brandszenen gedreht. Die Feuerwehr des Ortes stellte damals ihre Löschfahrzeuge für die Filmarbeiten zur Verfügung und übernahm Komparsenrollen.
 
Auch der „Einsatz in Leipzig“, Tatort-Folge 432, wurde erstmals an einem 2. Januar in der ARD gezeigt. Die Ermittler Ehrlicher und Kain wechselten im Handlungsverlauf dieser Episode aus dem Jahr 2000 vom Einsatzort Dresden nach Leipzig – und zwar dauerhaft. Leider sollte auch der neue Ermittlungsort nichts an der Tatsache ändern, dass Hauptkommissar Kains Vorname ein bis heute ungelöstes Geheimnis blieb. Spekulationen dazu gab es in Fan-Kreisen viele: hieß Kain nun Klaus, Frank oder gar Michael?

Wussten Sie schon …?
Die Folge „Einsatz in Leipzig“ ist eine besondere, denn in der Regel kommen innerhalb der Tatort-Reihe in der Regel keine dauerhaften Ortswechsel vor: Ermittlungsort bleibt Ermittlungsort.
Bruno Ehrlicher und sein Assistent Kain, die bereits vor dem Jahr 2000 sporadisch in der sächsischen Metropole ermittelten, zogen schließlich dauerhaft nach Leipzig um. Der Hintergrund: Der Produktionssender MDR wechselte damals selbst den Standort von Dresden nach Leipzig und wollte im Zuge dessen die beiden Dresdner Tatort-Kommissare eigentlich in die TV-Rente schicken. Deren Nachfolger, die Schauspieler Thomas Heinze und Anne Kasprik, standen sogar bereits fest. Peter Sodann protestierte jedoch und kämpfte für den Erhalt seiner Serienrolle. Dank guter Quoten und seiner Beliebtheit beim Publikum konnte er die Verantwortlichen beim MDR schließlich überzeugen die „Umzugs-Folge“ „Einsatz in Leipzig“ zu drehen.
 
Ein weiterer Tatort, der am 02.01. eines Jahres erstmals ausgestrahlt wurde, war eine SWR-Produktion aus dem Jahr 2004. In „Bienzle und der Feuerteufel“ fesselte Diez Werner Steck in der Rolle des Kommissars Ernst Bienzle aus Stuttgart das abendliche Krimipublikum mit der Aufklärungsarbeit an einem Fall von tödlicher Brandstiftung. Der 20. Einsatz des sympathischen hessischen Fahnders sollte Bienzles sechstletzter Fall vor dem Tatort-Ruhestand sein. Die Einschaltquote lag bei der Erstsendung am 2. Januar 2005 bei 7,67 Millionen Zuschauern, bewegte sich also im Mittelfeld.

Sechs Jahre später tat es Lena Odenthal aus dem Ludwigshafener Raum ihrem Kollegen Bienzle in Tatort-Folge 786 gleich und löste den Fall „Tödliche Ermittlungen“ erstmals offiziell am 2.1.2011. Der Mord an einer Polizeischülerin stellte sie und Hauptkommissar Mario Kopper am Abend des 2. Januar vor ein Rätsel.


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