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Tatort am 31.07.2017


  • Tatort - Gefährliche Träume

    Tatort - Gefährliche Träume

    Mo 31.07.2017 um 22:15 RBB
    Behnke | Tatort Berlin | 1979
    Ein Drogentoter und viele Fragen. Kommissar Behnke aus Berlin löst seinen zweiten – und letzten – Tatort-Fall und taucht ab in „Gefährliche Träume“…


In der 294. Folge des Tatorts geraten zwei Crash-Kids aus Leipzig in Gefahr, als sie versuchen, einen Mörder zu erpressen. Die Episode mit dem Titel „Jetzt und alles“ war am 31. Juli 1994 erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen und begleitete Kommissar Bruno Ehrlicher, gespielt von Peter Sodann, und seinen Assistenten Kain, dargestellt von Bernd Michael Lade, bei ihrem sechsten Fall für den Tatort. In der Rolle des Ollenberg ist Winfried Glatzeder zu sehen, der auch schon als Tatort-Kommissar gearbeitet hatte. Das Drehbuch zu diesem Tatort schrieben Bernd Anger und Bernd Sad. Die Dreharbeiten fanden unter der Regie von Bernd Böhlich statt, der damit seine Premiere beim Tatort feiern konnte.
 
Sprache im Tatort
Zu den Besonderheiten des Tatorts zählt auch die regionale Beziehung. Mit Absicht gibt es mehrere Kommissare oder Ermittler-Teams, die alle ihre eigene Region haben, in der sie immer tätig sind. Das schafft lokalen Bezug und hebt spezielle Eigenheiten der Region hervor. Aber was ist mit der Sprache? Gehört ein Dialekt nicht auch zu den regionalen Besonderheiten, die ein Tatort vermitteln sollte?

Es ist auffällig, dass vor allem in den neueren Folgen nahezu ausschließlich standardisiertes Hochdeutsch gesprochen wird. Ausnahmen sind nur in einigen wenigen Folgen des ORF, des SR und des SWR zu finden. In der Anfangszeit war dies jedoch noch völlig anders. Damals gehörte der vor Ort gesprochene Dialekt unbedingt mit zum Lokalkolorit und musste auch in die Tatort-Folge einfließen.

Ein besonderes Experiment war aber dennoch die Folge des NDR mit dem Titel „Watt Recht is, mutt Recht blieben“, die 1982 in norddeutschem Platt gesendet wurde. Um sicherzustellen, dass im ganzen Sendegebiet die Zuschauer der Handlung folgen konnten, wurde die Folge mit hochdeutschen Untertiteln ergänzt. Eine weitere Episode mit diesem Konzept gab es allerdings nicht und auch die anderen Sendeanstalten wagten sich nicht an ein solches Experiment.

Die Schweizer Tatorte haben eine gewisse Besonderheit, was die Sprache angeht, denn sie werden immer als zweisprachige Fassung produziert. Es gibt daher eine Version im standardisierten Hochdeutsch und eine in Schweizerdeutsch, also in Schwizerdütsch. Die Fassung mit dem Dialekt ist nur im Schweizer Fernsehen SRF 1 zu sehen, während die synchronisierte Version in Deutschland und in Österreich läuft.

Sprachliche Barrieren waren zum Beispiel auch das Aus für die Krimireihe „Trautmann“, die ab 2000 im ORF gezeigt wurde und ab 2002 eigentlich in die Tatort-Reihe integriert werden sollte. Dort war sie als Ablösung für den Wiener Ermittler Eisner geplant. Der Wiener Dialekt wurde jedoch von der ARD als schwer verständlich eingestuft, was diesen Plan verhinderte.


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