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Tatort am 31.05.2018


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Es ist schon lange her, dass es an einem 31. Mai eine Tatort-Erstausstrahlung gab. Die erste TV-Premiere fand am 31.05.1981 statt. An diesem Datum war erstmals die Folge mit dem Titel „Das Zittern der Tenöre“ zu sehen. Dabei handelt es sich um die erste und einzige Tatort-Folge mit Kommissar Greve, der von Erik Schumann gespielt wurde. Die Vorlage zum Drehbuch war der Roman des Schriftstellers Hansjörg Martin. Der bekannte Sacropop-Musiker Peter Janssens komponierte die Filmmusik und war auch in einer Nebenrolle zu sehen. Außerdem ist der Gesangsverein „Germania“ aus Hamburg-Finkenwerder beteiligt und das Geesthachter Blasorchester von 1960, das beim Platzkonzert auftritt. Die Handlung dieses Tatorts spielt in einem Ort mit dem Namen Endwarden. Nimmt man die Autokennzeichen in der Folge als Hinweis, dann schient dieser fiktive Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg zu liegen, denn es ist mehrfach das Kennzeichen RZ zu sehen. Das Auto von Kommissar Greve hat ein Kennzeichen mit HL, also eine Lübecker Nummer.

Die Erstausstrahlung am 31. Mai 1981 wurde von über 15 Millionen Zuschauern verfolgt und entsprach damit einer Einschaltquote von 44 Prozent. Bei den Zuschauern und Kritikern kam dieser Tatort überwiegend gut an. Vereinzelt wurde jedoch kritisiert, dass die dort thematisierte Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit nicht konsequent genug durchgeführt wird. Da am Ende nicht alle Verbrechen der Vergangenheit ans Tageslicht gebracht werden und Kommissar Greve dieses Verdrängen sogar zu unterstützen scheint, wird dieser Kritikpunkt untermauert.

Die Regie führte bei diesem Tatort Hans Dieter Schwarze, der zur damaligen Zeit bereits viele Erfahrungen als Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur nachweisen konnte. Auch für den Tatort war er schon tätig gewesen. Bei der Folge „Der Fall Geisterbahn“ war er bereits für die Regie und das Drehbuch verantwortlich gewesen und im Tatort „Fortuna III“ ist er in einer Gastrolle zu sehen. Tatort-Fans ist die 16. Folge mit dem Titel „Der Fall Geisterbahn“ vor allem deswegen bekannt, da sie im so genannten Giftschrank liegt. Dabei handelt es sich um alle Episoden, die seit der Erstausstrahlung nicht mehr im Fernsehen gesendet wurden, da sie einen Sperrvermerk erhalten haben. Gründe gibt es viele. In diesem Fall sind es die unklaren Lizenzrechte, da die betreffende Produktionsfirma Horst Film GmbH & Co. KG Berlin unmittelbar nach der Fernsehpremiere im März 1972 Konkurs angemeldet hatte.

Nur ein Jahr später feierte wieder ein Tatort seine Fernsehpremiere an diesem Datum. Die Episode mit dem Titel „Sterben und sterben lassen“ war am 31.05.1982 erstmals zu sehen. Produziert wurde dieser Tatort vom Sender Freies Berlin. Kommissar Friedrich Walther, der von Volker Brandt gespielt wurde, bearbeitet inzwischen seinen dritten Fall und muss sich mit einem Mordanschlag und einem Medikamentenschmuggel beschäftigen. Unterstützt wird er dabei von seinem Assistenten Hassert, dargestellt von Ulrich Faulhaber. Die Dreharbeiten fanden im September und Oktober 1981 sowohl in West-Berlin als auch in Wien und Frankreich statt.


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