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Tatort am 26.02.2018


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Wer von Ihnen kennt den Zusammenhang zwischen dem Schauspieler Stefan Jürgens und dem Tatort? Richtig, das Geburtstagskind vom 26. Februar stellte einst Kommissar Robert Hellmann vom Tatort Berlin dar. Hellmann unterstützte seinen Kollegen Till Ritter in den Jahren 1999 bis 2000 in sechs Fällen, bevor diesem Felix Stark als Ersatz zugeteilt wurde. Stefan Jürgens, am 26.02.1963 in Unna geboren, widmete sich seitdem neuen TV-Produktionen und der Musik.
 
Nicht nur der Geburtstag von Jürgens gibt am 26.02. Anlass zum Feiern, auch Tatort-Erstausstrahlungen sind bei Krimifreunden stets gern gesehen. So zeigte die ARD am 26.2.1984 erstmals den Stuttgart-Tatort „Verdeckte Ermittlung“ mit der offiziellen Folgennummer 155. Kommissar Eugen Lutz, die ermittelnde Hauptfigur, wurde dargestellt von Werner Schumacher. Nachdem Lutz seinen ersten Tatort-Fall im Jahr 2001 gelöst hatte, war dem Publikum schnell klar: mit dem Mann ist nicht gut Kirschen essen. Der Hauptkommissar, gebürtiger Berliner, wurde schnell aufbrausend, legte sich mit Vorgesetzten an und schien nahezu täglich schlecht gelaunt zu sein. Wie eine Art Wanderpokal wurde der schwierige Ermittler daher von Dienststelle zu Dienststelle weitergereicht: von Hamburg über Frankfurt nach Mannheim, Friedrichshafen, Ulm, Heidelberg, Stuttgart – Kommissar Lutz arbeitete deutschlandweit.

„Verdeckte Ermittlungen“ war Lutz‘ drittletzter Fall. Die Premiere am Abend des 26.02.84 sahen 19,69 Zuschauer, das entsprach einem Marktanteil von sagenhaften 50 Prozent für Das Erste! Ein echter Straßenfeger. Der Tatort aus Stuttgart war eine Produktion des Süddeutschen Rundfunks.
 
Auch ein Tatort aus München feierte seine Uraufführung an einem 26. Februar: „Der traurige König“ kam allerdings erst 28 Jahre später ins Fernsehen. Ivo Batic und Franz Leitmayr aus München, gespielt von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, wurde in dieser Tatort-Episode eine neue Assistentin an die Seite gestellt. Ihr Name war Julia Winters, die von der Schauspielerin Sylta Fee Wegmann dargestellt wurde. Winters kam von der Polizeischule und sollte im Rahmen ihrer Ausbildung den beiden erfahrenen Münchner Fahndern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen – sehr zum Leidwesen Leitmayrs, der gerade in einer persönlichen Krise steckte.

Die Folge aus der bayerischen Landeshauptstadt kam beim Publikum und den Kritikern außerordentlich gut an. Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises 2012 wurde „Der traurige König“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Die insgesamt 829. Tatort-Episode erreichte bei ihrer Erstausstrahlung am 26.2.2012 eine Einschaltquote von 9,05 Millionen Zuschauern. Damit konnte die ARD an diesem Sonntagabend einen Marktanteil von über 23 Prozent für sich gewinnen. Der zuständige Produktionssender war der Bayerische Rundfunk.

Die Drehbuchvorlage zu diesem erfolgreichen Tatort lieferten übrigens die Autoren Magnus Vattrodt und Jobst Christian Oetzmann, beides mit Preisen ausgezeichnete Schriftsteller, die zuvor bereits Erfahrungen mit dem Tatort-Thema gesammelt hatten. Oetzmann hatte im Jahr 2002 außerdem den Adolf-Grimme-Preis für seine Regiearbeit beim Tatort „Im freien Fall“ mit Leitmayr und Batic erhalten.


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