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Tatort am 25.08.2017


  • Tatort - Exitus

    Tatort - Exitus

    Fr 25.08.2017 um 21:55 ARD
    Eisner | Tatort Wien | 2008
    Der Wiener Sonderermittler Moritz Eisner wird auf den Plan gerufen, als im Tatort "Exitus" durch Zufall ein illegaler Leichentransport aufgedeckt wird.


Möglicherweise ist immer noch der Sommer daran schuld, dass es an einem 25. August bisher noch keine Erstausstrahlung eines Tatorts gab. Während wir auf eine Erstausstrahlung an einem 25.08. warten, ist es eine gute Gelegenheit, sich mit dem Tatort als Ganzes zu beschäftigen und diesmal mit einer Tradition, die ein wenig in Vergessenheit geraten ist, nämlich mit den Gastauftritten von Tatort-Kollegen.

Schaut man sich die frühen Folgen an, dann erkennt man sehr schnell, dass die Gastauftritte anderer Kommissare damals zum festen Konzept gehört haben. Es verging fast keine Folge, in der nicht zumindest ein Kollege in einer Nebenrolle erschienen ist. Die Absicht dieser Gastauftritte war, dass dadurch eine Vernetzung der Ermittler stattfinden sollte. Ein weiterer wichtiger Grund war außerdem, die Kommissare den Zuschauern in Erinnerung zu rufen, denn in den Anfangsjahren wurden jährlich nicht so viele Folgen produziert, wie das heute der Fall ist. Daher waren die einzelnen Kommissare meist nur mit einem Tatort pro Jahr vertreten und konnten daher beim Publikum leicht in Vergessenheit geraten. Um das zu verhindern, gab es die Gastauftritte. Meist spielte der Kollege nur eine kleine Nebenrolle oder gab bei Ermittlungen eine Auskunft, die manchmal sogar auch nur per Telefon geschah. Es reichte häufig schon, wenn der Gast-Ermittler kurz in Erscheinung trat und ein paar Worte mit dem Haupt-Kommissar wechselte.

Nach und nach wurden die Gastauftritte jedoch seltener. Es wurden zunehmend mehr Folgen produziert und daher war es auch nicht mehr so wichtig, das Publikum an einen Ermittler zu erinnern. Kamen aber Gastauftritte vor, dann fielen sie bei den Zuschauern auf. Das war vor allem dann der Fall, wenn Kommissare in der falschen Serie auftauchten, wie dies 1994 bei der 471. Folge der „Lindenstraße“ passiert ist. Damals sind Leitmayr und Batic in der Lindenstraße mit einer UNICEF-Spendendose sammeln gegangen – sehr zur Irritation der Lindenstraßenbewohner.

Zu den neueren Gastauftritten gehören zum Beispiel auch die Kooperationen der Kölner Ermittler Ballauf und Schenk mit den Leipziger Ermittlern Ehrlicher und Kain, die schon in zwei Tatorten zusammengearbeitet haben. Diese Kooperation wurde später wiederholt, diesmal allerdings mit den Leipziger Ermittlern Saalfeld und Keppler. Im Tatort Münster waren die Kölner Ballauf und Schenk ebenfalls schon zu sehen, da Professor Boerne zur Kölner Gerichtsmedizin kam und dort den beiden Ermittlern über den Weg lief. Die Kölner Ermittler haben auch schon mal Besuch vom Bremer Kriminalassistenten Karlsen gehabt, der wegen einer angeblichen Fortbildung in Köln Kommissar Schenk begegnete.

Hauptkommissar Thorsten Falke machte sogar schon einen Gastauftritt, bevor er überhaupt offiziell in die Tatort-Reihe eingeführt worden ist, denn in der ersten Folge mit Hauptkommissar Tschiller ist auch Falke kurz zu sehen, dessen erster Fall damals noch gar nicht ausgestrahlt worden war.


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