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Tatort am 23.02.2018


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Herzlichen Glückwunsch, Andrea Sawatzki! Die Darstellerin der Kommissarin Charlotte Sänger aus dem Tatort Frankfurt wurde am 23. Februar 1963 in Kochel am See in Bayern geboren. Sawatzki ist nicht nur als Schauspielerin aktiv, sie arbeitet auch an Hörbüchern und schreibt Romane. Nach acht Jahren mit 18 gelösten Fällen hängte Andrea Sawatzki den Job als Tatort-Ermittlerin 2010 an den Nagel.
 
Neben einem Geburtstag hatten die Tatort-Fans und Krimifreunde auch am 23.02. des Jahres 1986 einen Grund zum Feiern: an diesem Sonntag lief der Tatort „Einer sah den Mörder“ mit Kommissar Lutz aus Stuttgart zum ersten Mal im Fernsehen. Allerdings bedeutete dies am 23. Februar 1986 auch, Abschied von Eugen Lutz zu nehmen und den Schauspieler Werner Schumacher aus der Tatort-Reihe zu verabschieden: mit einem lächelnden und einem tränenden Auge sahen die Zuschauer daher am Premierenabend des 23.2.86 zu, als der Stuttgarter Hauptkommissar selbst zum Tatverdächtigen wurde und seine eigene Unschuld beweisen musste.

Die Produktion des Süddeutschen Rundfunks wurde vom 23. September bis 25. Oktober 1985 abgedreht. Die Städte Stuttgart und Lichtenstein/Honau dienten als Drehorte. Das Drehbuch steuerte Fritz Eckhardt bei, ein österreichischer Schauspieler, Regisseur, Sänger und Autor – kurz: Multitalent -, der selbst als Oberinspektor Marek von 1971 bis 1989 im Wiener Tatort aktiv ermittelte. Am Abend der TV-Premiere von „Einer sah den Mörder“ am 23.2.86 schalteten 20,70 Millionen Zuschauer ein.

„Ausgespielt“ war der nächste Tatort, der an einem 23. Februar erstmals in der ARD gezeigt wurde. Die Hamburger Ermittler Paul Stoever und Peter Brockmöller, dargestellt von Manfred Krug und Charles Brauer, untersuchten in Tatort Nummer 352 aus dem Jahr 1997 zunächst den Klau eines Musical-Titelsongs – und kurze Zeit später einen Mord. Um das Milieu der professionellen Musiker realistisch darstellen zu können, wurde der bekannte Jazzer Bill Ramsey für die Rolle des Bill Hansen engagiert. Der mehrfach mit Preisen honorierte Hans-Werner Kettenbach schrieb das Skript, das der Regisseur Jürgen Roland filmisch umsetzte; der Krimi wurde vom NDR produziert. Bei seiner Erstausstrahlung am 23.02.97 schauten 9,42 Millionen Menschen zu, wie Stoever und „Brocki“ in der Musical-Szene nach dem Mörder suchen.

Schließlich zeigte Das Erste im Jahr 2014 wieder eine Tatort-Episode an einem Sonntag, der auf einen 23. Februar fiel. Dabei handelte es sich um den Bremer Krimi „Brüder“ mit dem Tatort-Team Lürsen und Stedefreund. Die norddeutschen Kommissare, gespielt von Sabine Postel und Oliver Mommsen, müssen in der Tatort-Folge 901 zwei verschwundene Kollegen finden und klären, wer eine Polizistin ins Koma geprügelt hat. Es zeigt sich, dass die drei Beamten offenbar mit einem kriminellen türkischen Clan aneinandergeraten waren.

Dagmar Gabler, die Drehbuchautorin von „Brüder“, wollte nach eigener Aussage dem schwierigen Thema eine besonders hohe Authentizität verleihen und die Zunahme von Gewalt vor dem Hintergrund von Rassismus und vermeintlicher political correctness aufzeigen: Kronzeugen werden ermordet und Richter bedroht. Eine Einschaltquote von 10,18 Millionen bzw. ein Marktanteil von 27,40 Prozent am 23. Februar 2014 zeugen davon, dass das behandelte Thema im Bremen-Tatort gut beim Publikum ankam.


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