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Tatort am 16.08.2017


  • Tatort - Eine Frage des Gewissens

    Tatort - Eine Frage des Gewissens

    Mi 16.08.2017 um 22:00 SWR
    Lannert und Bootz | Tatort Stuttgart | 2014
    Kommissar Lannert hat einen Geiselnehmer erschossen und wird im Tatort „Eine Frage des Gewissens“ dafür angeklagt. Bootz sagt aus – doch was hat er gesehen?


Erst am 16. August 1992 konnten sich die Tatort-Fans über die erste Premiere an einem 16.08. freuen. Die Episode mit dem Titel „Kinderspiel“ wurde vom ORF produziert und wurde 1993 sogar mit dem Adolf-Grimme-Preis geehrt. Peter Zingler schrieb das Drehbuch für diese insgesamt 261. Folge. Bei den Dreharbeiten führte Oliver Hirschbiegel Regie. Für Oberinspektor Michael Fichtl, der von Michael Janisch gespielt wurde, war es der fünfte Fall, den er am 16.08.1992 für den Tatort zu lösen hatte. Bei der Aufzählung seiner Tatort-Fälle ist allerdings zu berücksichtigen, dass sein erster Fall zu den Tatort-Folgen gehört, die nur in Österreich ausgestrahlt wurden und in Deutschland nur einmal liefen. Daher wird diese Episode in der Regel nicht mitgezählt.

Was ist eigentlich der Adolf-Grimme-Preis?
Einige Tatort-Folgen haben ihn bereits bekommen und die Preisträger sind alles sehr stolz auf diese Auszeichnung, aber warum ist der Grimme-Preis so begehrt?

Seinen Namen hat der Preis vom ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks Adolf Grimme, der von 1889 bis 1963 gelebt hat. Der Grimme-Preis zählt in Deutschland zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernsehsendungen und wird seit 1964 einmal im Jahr vergeben. Zuständig ist das Grimme-Institut in Marl. Die Preisträger haben gemäß der Statuten des Grimme-Instituts gezeigt, dass sie „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“. Gestiftet wurde der Preis vom Deutschen Volkshochschulverband.

Der Regisseur Dominik Graf, der auch den Tatort-Fans ein Begriff sein sollte, hat bisher zehn Grimme-Preise verliehen bekommen und ist dadurch momentan der am häufigsten ausgezeichnete Preisträger. Ebenfalls vom Grimme-Institut werden die Auszeichnungen Grimme Online Award und der Deutsche Radiopreis verliehen.

Zur Findung des Preisträgers gibt es ein dreistufiges Verfahren. Zu Beginn können in der ersten Stufe Vorschläge von Zuschauern, Fernsehanstalten sowie Produzenten eingereicht werden. Meistens sind es zwischen 500 und 600 Vorschläge, die jährlich abgegeben werden. Aus diesen Vorschlägen werden die Nominierungen ausgewählt. Zuständig sind dafür drei Nominierungskommissionen, die in langen Beratungen 50 bis 60 Sendungen auswählen, die dann in der dritten Stufe den drei Jurys zur Auswahl übergeben werden.

Das Grimme-Institut beruft die Nominierungskommissionen und die Jurys, die sich aus Fernsehkritikern, Publizisten, Medienwissenschaftlern und Bildungsfachleuten zusammensetzen.

Die zweite Premiere an diesem Datum war die Folge mit dem Titel „Der zweite Mann“. Am 16.08.1998 war im deutschen Fernsehen diese Episode erstmals zu sehen, die von Sylvia Hoffmann nach einem Drehbuch von Christos Yiannopoulos und Petra Wenzel inszeniert wurde. Diesmal mussten die Berliner Kommissare Ernst Roiter, gespielt von Winfried Glatzeder, und Michael Zorowski, dargestellt von Robinson Reichel, einen Raubüberfall und den Mord an einem der Räuber aufklären.


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