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Tatort am 15.09.2017


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Auf „Nachtstreife“ konnten die Zuschauer erstmals am 15. September 1985 gehen, denn damals war dieser insgesamt 172. Tatort bei der Erstausstrahlung zu sehen. Am 15.09.1985 verfolgten insgesamt 19,66 Millionen Zuschauer den neuen Fall von Oberinspektor Hirth und brachten ihm somit eine Einschaltquote von 49,0 Prozent. Nach der offiziellen Zählung handelt es sich bei diesem Tatort um den insgesamt zweiten Fall von Oberinspektor Hirth, der von Kurt Jaggberg gespielt wurde. Zählt man die Folgen mit, die nur in Österreich gelaufen sind, dann war er schon in seinem dritten Einsatz zu sehen. Leo Frank schrieb das Drehbuch zu diesem österreichischen Tatort, bei dem es um einen Mordversuch an Inspektor Ullmann und um den Mord einer Prostituierten ging. Die Regie führte Jochen Bauer.

Am 15.09.1991 wurden die Zuschauer wieder nach Österreich entführt, denn die Folge „Telefongeld“ war ebenfalls eine Episode, die vom ORF produziert worden ist. Die insgesamt 247. Folge war auch der vierte Einsatz für Oberinspektor Fichtl, der von Michael Janisch dargestellt wurde. Am 15. September 1991 bekamen es Fichtl und seine Kollegen gleich mit mehreren Toten und illegalen Warentermingeschäften zu tun. Der Drehbuchautor Peter Zingler, ist bei dieser Folge auch vor der Kamera zu sehen, denn er spielt eine kleine Rolle als Einbrecher Fredi Pöckl. Für die Regie war Hans Noever zuständig gewesen.

Und auch die dritte Premiere an einem 15. September spielte in Österreich. Der bereits 31. Fall des Ermittlers Moritz Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer, war am 15.09.2013 erstmals im Fernsehen zu sehen und trug den Titel „Angezählt“. Unterstützt wurde der österreichische Ermittler zum siebten Mal von Bibi Fellner, die von Adele Neuhauser dargestellt wurde. Die Erstausstrahlung am 15. September 2013 verfolgten in Deutschland 9,43 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 27,5 Prozent entsprach. Der 881. Tatort kam sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Kritikern sehr gut an, was die Auszeichnung durch den Grimme-Preis 2014 nur noch zusätzlich belegt.

Thematisch wagte sich der Tatort an ein schwieriges Gebiet, denn er handelte von der Elendsprostitution in Wien. Dabei sind die Fakten, die der Krimi aufzählt durchaus korrekt, denn es gibt in Wien tatsächlich etwa 6.000 Prostituierte, wovon 3.200 offiziell registriert sind und weitere geschätzte 3.000 illegal tätig sind. Wie so häufig, sorgte auch dieser Tatort dafür, dass über die reale Situation nachgedacht und diskutiert wurde. Besonders die Personallage im Bereich der spezialisierten Ermittler wurde stark kritisiert, da dort in den letzten Jahren immer mehr Stellen abgebaut wurden und ausscheidende Ermittler nicht mehr ersetzt worden sind. Vor allem von Seiten der Gewerkschaft wurden nach der Ausstrahlung Stimmen laut, die eine Verdopplung der spezialisierten Ermittler forderten.


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