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Tatort am 12.08.2017


  • Tatort - Nachtsicht

    Tatort - Nachtsicht

    Sa 12.08.2017 um 00:00 ONE
    Lürsen und Stedefreund | Tatort Bremen | 2017
    Zwei Männer werden nach gleichem Schema ermordet. Die Bremer Ermittler Lürsen und Stedefreund erkennen im Tatort „Nachtsicht“ die Taten eines Serienmörders.


Bisher gab es noch keine Tatort-Erstausstrahlung an einem 12. August. Wahrscheinlich ist der Sommer daran schuld, denn eigentlich läuft die Produktion der Folgen immer auf Hochtouren und macht auch am 12.08. nicht halt. Pro Jahr sind es inzwischen meist um die 35 Folgen, die neu produziert werden. Ein Teil wird in den eigenen Produktionsbetrieben der einzelnen Rundfunkanstalten angefertigt, aber meist wird die Produktion durch Filmproduktionsgesellschaften abgewickelt, die häufig jedoch Tochtergesellschaften der Rundfunkanstalten sind.

Das Budget, das für eine Folge zur Verfügung steht, hat sich im Verlauf der Jahre stark geändert. Während das durchschnittliche Produktionsbudget 2003/2004 noch 1,43 Millionen Euro betrug, sank es bis 2011 auf 1,27 Millionen Euro pro Folge. Das sind natürlich nur Durchschnittswerte, da die tatsächlichen Kosten sehr nach Produktionsart und Rundfunkanstalt variieren können. Auch die Gagen für die Schauspieler sind sehr verschieden. Bei etablierten Schauspielern können sie zwischen 80.000 und 120.000 Euro pro Folge liegen. Die Anzahl der Drehtage schwankt von 21 bis 30 Tage. Allerdings wird versucht, mit möglichst wenigen Drehtagen auszukommen. Aufwändige und damit teure Stunt-Szenen werden auch möglichst vermieden.

Um vor allem Reise- und Übernachtungskosten zu sparen, werden nicht alle Szenen an den originalen Schauplätzen gedreht. Spielt der Tatort in Münster, dann werden dort die Außenaufnahmen gemacht, aber die restlichen Dreharbeiten finden in Köln und der Umgebung statt, da dort auch der WDR beheimatet ist und die Produktionsfirma Colonia Media ihren Sitz hat.

Beim Südwestrundfunk und seiner Produktionsfirma Maran Film werden viele Aufnahmen in Baden-Baden sowie in der Umgebung gemacht. Sind Außenaufnahmen wichtig, dann werden diese natürlich in Konstanz, Ludwigshafen oder Stuttgart gedreht. Um sich die Arbeit vor Ort zu erleichtern wurde 2006 in Baden-Baden eine ehemalige Schule als Studio umgebaut. Dort richtete der SWR die Kulissen aller drei Kommissariate ein, die immer wieder für Dreharbeiten gebraucht werden. Außerdem gibt es noch eine gemeinsame Pathologie, die von allen SWR-Tatort-Ermittlern genutzt werden kann. Von den ungefähr 25 Drehtagen, die der SWR für eine Folge braucht, werden meist nur vier bis fünf an Originalschauplätzen vor Ort gedreht.

Wenn der Handlungsstandort auch der Produktionsstandort ist, dann wird auch gerne auf Außenaufnahmen zurückgegriffen. Dadurch wird vermieden, dass manche Motive zu häufig erscheinen. Manchmal sind es auch die Drehgenehmigungen, die nicht oder nur sehr schwierig zu bekommen sind, die den Drehort beeinflussen. Immer wieder kann es dadurch zu Brüchen in den geographischen Gegebenheiten kommen, die das Bild der präsentierten Stadt dann nicht ganz stimmig wiedergeben. Häufig bezieht sich dies auf die Entfernungen oder die Lage sowie die Beziehungen zwischen einzelnen Objekten. Oft fällt dies aber nur den Zuschauern auf, die diese Stadt oder die Region besonders gut kennen.


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