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Tatort am 11.08.2017


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Ein neuer Fall für Kommissarin Lena Odenthal, gespielt von Ulrike Folkerts, hatte am 11. August 2002 TV-Premiere. „Flashback“ war der Titel dieses Tatorts, der die Ermittlerin am 11.08.2002 mitten in einen Banküberfall führt, der ihr Leben verändern wird. Ihr Kollege Mario Kopper, dargestellt von Andreas Hoppe, ist auch in diesem Fall unterstützend dabei. In der Rolle des Rudi Eltmann ist der bekannte deutsche Schauspieler Jürgen Vogel zu sehen.

Die Regie führte bei diesem Tatort Matthias Glasner, der als Filmregisseur, Autor, Darsteller, Produzent sowie als Musiker erfolgreich tätig ist. Mit dem Schauspieler Jürgen Vogel verbindet ihn mehr als nur der Beruf, denn sie sind schon seit vielen Jahren befreundet und gründeten bereits 1996 zusammen die Firma Schwarzweiss Filmproduktion, was ihre häufige Zusammenarbeit erklärt. Ihr erster Kinofilm war „Sexy Sadie“, in dem Vogel auch die Hauptrolle des entkommenen Serienmörders spielte. Glasner war bei diesem Film als Drehbuchautor tätig und führte auch die Regie. Beim zweiten Kinofilm „Fandango“ spielten Nicolette Krebitz und Moritz Bleibtreu die Hauptrollen.

2006 erschien dann der dritte Kinofilm mit dem Titel „Der freie Wille“ mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle. Zuschauer sowie Kritiker waren begeistert und auf der Berlinale wurde der Film mit dem Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater ausgezeichnet. Die ersten beiden Folgen der Krimireihe „KDD – Kriminaldauerdienst“ mit den Titeln „Auf schmalem Grat“ und „Unversöhnlich“ wurden ebenfalls von Glasner inszeniert. In der Rolle des Han war Jürgen Vogel zu sehen. Ein großer Erfolg war 2012 auch der Film „Gnade“, der ebenfalls auf der Berlinale lief. In den Hauptrollen waren Birgit Minichmayr und Jürgen Vogel als Paar zu sehen, die sich mit der Frage der Schuld bei einem Verkehrsunfall auseinandersetzen müssen.

Indirekt war Glasner auch 2000 wieder für den Tatort tätig, da er eine Folge für die Serie „Schimanski“ inszenierte, die den Titel trug „Schimanski muss leiden“. 2012 war Matthias Glasner wieder beim Tatort im Einsatz und für eine ganz besondere Episode verantwortlich. Er übernahm für die Tatort-Folge „Die Ballade von Cenk und Valerie“ die Regie und war auch für das Drehbuch zuständig. Dabei handelte es sich um die sechste und auch um die letzte Folge mit dem Ermittler Cenk Batu, gespielt von Mehmet Kurtulus, der am Ende an seinen Verletzungen starb. Die Zuschauer, aber auch die meisten Kritiker waren begeistert von dieser Folge und lobten unter anderem die Kameraführung, den Schnitt sowie den Sound und die Musik. Aber auch die schauspielerischen Leistungen wurden positiv bewertet. Daher ist es kein Wunder, dass Glasners Arbeit mit einer Nominierung für den Grimme-Preis 2013 belohnt wurde.


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