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Tatort am 09.08.2017


  • Tatort - Kassensturz

    Tatort - Kassensturz

    Mi 09.08.2017 um 22:00 SWR
    Odenthal und Kopper | Tatort Ludwigshafen | 2009
    Kann ein Chef so verhasst sein, dass seine Mitarbeiter ihn ermorden? Das vermuten zumindest Odenthal und Kopper im Ludwigshafener Tatort "Kassensturz"...

  • Tatort - Trübe Wasser

    Tatort - Trübe Wasser

    Mi 09.08.2017 um 22:05 MDR
    Ehrlicher und Kain | Tatort Leipzig | 2001
    Zwei geborgene Leichen führen das Ermittlerduo Ehrlicher und Kain im Tatort „Trübe Wasser“ in die Vergangenheit von vier Ruderfreunden und einem Erpresser…


Der Titel des Tatorts, der am 9. August 1998 TV-Premiere hatte, war schon recht ungewöhnlich für diese Serie. „Money! Money!“ hieß nämlich die Folge und war deswegen so bemerkenswert, weil in der Regel englische Titel vermieden wurden. Hier machte man aber offensichtlich mal eine Ausnahme. Am 09.08.1998 mussten die Leipziger Kommissare Bruno Ehrlicher, gespielt von Peter Sodann, und Kain, dargestellt von Bernd Michael Lade, den Mörder der Leiterin eines Kettenspielclubs finden. Dabei handelte es sich um einen Club, der nach dem Schneeballsystem funktionierte. Der erfahrene Drehbuchautor und ehemalige Anwalt Fred Breinersdorfer schrieb das Script zu diesem Tatort. Peter Ristau führte die Regie bei den Dreharbeiten.

Tatort und Polizeiruf 110
Was im Westen der Tatort war, das war in der DDR die Krimi-Serie Polizeiruf 110, denn auch dort wurden erfolgreich Verbrecher gejagt. Im Fernsehen der DDR lief diese Serie ab dem 27. Juni 1971 gezielt als Gegenstück zum westdeutschen Tatort. Wie der Tatort im Westen, entwickelte sich Polizeiruf 110 im Osten auch schnell zum Publikumsliebling. Einige Unterschiede gab es aber zwischen den Serien aus dem Westen und dem Osten. Während beim Tatort fast immer mindestens ein Mord zum Fall gehörte, behandelte die Ost-Fassung häufig eher kleinere Delikte, wie Einbruch, Raub oder Erpressung. Großer Wert wurde im Osten auf die genaue Darstellung der Polizeiarbeit gelegt. Persönliche Informationen zu den Ermittlern, wie es im Tatort üblich ist, gab es nicht. Auch mit Action-Szenen wurde im Osten ganz im Gegensatz zum Westen sehr sparsam umgegangen. Nach der Wende gab es erstmal keinen Polizeiruf 110 mehr, aber ab 1993 wird Polizeiruf 110 von verschiedenen Rundfunkanstalten der ARD fortgeführt. Inzwischen teilen sich beide Krimi-Serien den Sendeplatz und haben sogar in manchen Folgen die Verbindung zueinander gesucht.

Den ersten Kontakt gab es bereits im Jahr 1990 in der Folge „Unter Brüdern“. Damals nahmen die westdeutschen Kommissare Horst Schimanski, dargestellt von Götz George, und Christian Thanner, gespielt von Eberhard Feik, zu ihren Kollegen aus Ostdeutschland Kontakt auf. Im Einsatz waren 1990 im Osten die Ermittler Fuchs, gespielt von Peter Borgelt, und Grawe, der von Andreas Schmidt-Schaller dargestellt wurde. Eine weitere Verbindung gab es 1991. Damals stieg Schimanski aus dem Tatort aus und sein ehemaliger Kollege Thanner brauchte eine neue Aufgabe. Dies führte ihn für eine Folge zum Polizeiruf 110, die passend den Titel „Thanners neuer Job“ trug. Bei der Erstausstrahlung am 29. Januar 2006 konnten die Zuschauer von Polizeiruf 110 in der Folge „Die Mutter von Monte Carlo“ den Frankfurter Tatort-Kommissar Fritz Dellwo, gespielt von Jörg Schüttauf, sehen, der seinen Kollegen Polizeiruf-Kommissar Thomas Keller, dargestellt von Jan-Gregor Kremp, traf.


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