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Tatort am 09.02.2018


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Am 9.2.1925 wurde der deutsche Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher Heinz Drache in Essen geboren. Nach ersten Schauspielerfahrungen am Theater kam Drache zum Fernsehen, wo er vor allem in den 1960er Jahren in Kriminalfilmen nach Edgar Wallace und Francis Durbridge zu sehen war, darunter war auch die legendäre Serie „Das Halstuch“, die zur Zeit der Erstsendung ein wahrer Straßenfeger war und überall für Gesprächsstoff sorgte. Den Tatort-Fans wird er aber vor allem in der Rolle des Kommissar Bülow in Erinnerung bleiben, den er von 1985 bis 1989 im Tatort spielte. Insgesamt ermittelte er in sechs Fällen für den Berliner Tatort. Er starb am 3. April 2002 in Berlin.

„Die Liebe und ihr Preis“ war der Titel des Tatorts, der am 9.2.2003 erstmals ausgestrahlt wurde. Für das Berliner Ermittlerduo Ritter und Stark, das von Dominic Raacke und Boris Aljinovic gespielt wurde, war es der siebte gemeinsame Einsatz. In der Rolle der Ariane Claasen war Gudrun Landgrebe zu sehen. Es schalteten 8,10 Millionen Zuschauer bei der Erstausstrahlung am 9. Februar 2003 ein. Das entsprach einem Marktanteil von 21,4 Prozent. Unter der Regie von Andreas Pflüger wurde der Tatort von ProVobis Film im Auftrag des Senders Freies Berlin produziert.
 
Die Premiere am 9.2.2014 war ebenfalls ein Fall für die Berliner Kommissare Ritter und Stark, die von Dominic Raacke und Boris Aljinovic dargestellt wurden. Allerdings handelte es sich bei der Folge mit dem Titel „Großer schwarzer Vogel“ um den letzten Fall, den die beiden Ermittler gemeinsam lösten. Nach insgesamt 30 Einsätzen zusammen im Team stieg Dominic Raacke aus der Reihe aus. Alexander Dierbach inszenierte den letzten Fall von Ritter und Stark im Auftrag des RBB und der Filmproduktionsfirma Ziegler Film. Gedreht wurde in den Berliner Stadtteilen Berlin-Kreuzberg, Moabit, Charlottenburg, Zehlendorf und Sachow.

Nach dem Ausscheiden von Dominic Raacke war Boris Aljinovic als Kommissar Stark erstmal alleine bei den Ermittlungen unterwegs. Bei der Erstsendung am 9. Februar 2014 schauten 9,99 Millionen Zuschauer zu und erreichten damit einen Marktanteil von 26,7 Prozent. Bei den Kritikern polarisierte diese Abschiedsvorstellung der Berliner Ermittler. Es gab positive Stimmen, die den Abgang sehr gelungen und würdig, fast schon poetisch empfanden. Die Inszenierung wirkte stimmungsvoll und der Bildstil war klar und unaufdringlich. Auch die schauspielerischen Leistungen überzeugten einige Kritiker und Zuschauer, denen die Mischung aus Krimi und Psychodrama gefiel. Negative Kommentare bemängelten die Trostlosigkeit in den Bildern sowie in den Dialogen und auch in der Handlung. Andere vermissten im letzten gemeinsamen Auftritt die Leidenschaft im Spiel der Hauptakteure. Da konnte dann auch kaum noch die gute Musik den Eindruck retten.


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