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Tatort am 06.08.2017


  • Tatort - Hundstage

    Tatort - Hundstage

    So 06.08.2017 um 20:15 ARD
    Faber, Bönisch, Dalay und Kossik | Tatort Dortmund | 2016
    Kommissarin Bönisch vom Team Dortmund trifft im Tatort „Hundstage“ auf eine Frau, die sie vor 14 Jahren zuletzt sah. Schuldgefühle plagen die Ermittlerin …


Der Sommer macht sich immer noch bemerkbar. Nur einen einzigen Fall gab es bisher als Erstausstrahlung an einem 6. August zu lösen. Bei der Episode „Direkt ins Herz“ konnten die Zuschauer am 6. August 2000 verfolgen, wie die Kölner Ermittler einen sehr komplexen Fall aufklärten, was gar nicht so einfach war. Dennoch rätselten 8,20 Millionen Zuschauer am 06.08.2000 mit, was einem Marktanteil von 27,09 Prozent entsprach. Der Westdeutsche Rundfunk produzierte zusammen mit Colonia Media den insgesamt 13. Tatort für das Ermittler-Team Max Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, und Freddy Schenk, dargestellt von Dietmar Bär. Einen kleinen Auftritt hat aber auch Kommissar Fleming, den Martin Lüttge verkörperte, obwohl er bereits im Ruhestand ist. Bei der Analyse des Überfalls kann er den diensthabenden Kommissaren eine wertvolle Hilfestellung geben. Für Lissy Pütz, die von Anna Loos gespielt wurde, ist dies allerdings der letzte Einsatz für den Tatort. Sie kündigte, um sich ihrer Gesangskarriere zu widmen. Die Zuschauer und auch die Kritiker äußerten sich überwiegend positiv zu diesem Tatort, der von zwei scheinbar sinnlosen Morden handelt, die dann doch mehr miteinander zu tun haben, als es zuerst schien. Die schauspielerischen Leistungen waren überzeugend und die Handlung wurde von den Zuschauern in der Regel spannend und fesselnd empfunden.

Für Drehbuch und Regie war bei diesem Tatort Wolfgang Panzer zuständig, der sich bereits seit 1978 als Regisseur, Autor und Produzent einen Namen gemacht hat. Neben zahlreichen Fernsehfilmen war er für den Tatort vor allem in den 1990er Jahren zuständig. Seine Premiere bei dieser Krimi-Serie war 1996 die Folge mit dem Titel „Die Reise in den Tod“, in der Kommissar Ehrlicher zum Witwer wurde. Ein Jahr später inszenierte er wieder für die Ermittler Ehrlicher und Kain die Episode „Tödlicher Galopp“. Ebenfalls 1997 und auch für dieses Tatort-Duo führte er bei der Folge „Bierkrieg“ Regie. Nach drei Tatorten für Ehrlicher und Kain, wechselte Wolfgang Panzer 1999 bei seiner nächsten Arbeit für den Tatort zu den Kommissaren Ballauf und Schenk aus Köln, für die er nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch zu „Licht und Schatten“ schrieb. Nach der Folge „Direkt ins Herz“, die 2000 ebenfalls mit Ballauf und Schenk spielte, war Wolfgang Panzer 2002 auch für das Drehbuch der Episode „Rückspiel“ verantwortlich. Bei diesem Tatort handelte es sich um eine besondere Folge, da sie eine Zusammenarbeit der Ermittler-Teams aus Köln und aus Leipzig war. Da sich Wolfgang Panzer sowohl mit Ehrlicher und Kain als auch mit Ballauf und Schenk bestens auskannte, war es nur verständlich, dass ihm das Drehbuch anvertraut wurde.


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